Quercher und die Thomasnacht

Ein entspanntes Leben in Italien fernab des kalten deutschen Winters – nur noch wenige Tage trennen den LKA-Beamten Max Quercher von der Erfüllung seines Traumes. Der letzte Auftrag vor seiner Frühpensionierung ist keine große Sache: Unter einem Baum in der Nähe des Tegernsees wurde eine Wachsleiche gefunden, die Identität des Toten ist bekannt. Quercher soll nun die Enkelin des Verstorbenen – eine reiche Amerikanerin – zum Fundort begleiten und dafür sorgen, dass der Leichnam in die USA überführt wird.

Doch vor Ort entwickelt sich die scheinbar einfache Angelegenheit zu einer Geschichte mit ungewissem Ausgang. Denn ausgerechnet der Mann, der die Wachsleiche gefunden hat, kommt bei einem vermeintlichen Arbeitsunfall ums Leben.

Der Schreiner soll sich selbst mit seiner Säge enthauptet haben. Quercher zweifelt an dieser Version des Geschehens und beginnt zum Unmut der einflussreichen lokalen Politprominenz, die Vergangenheit der Dorfgemeinschaft zu durchleuchten. Als er Indizien für einen gigantischen Immobilienskandal findet, haben sich seine Gegner längst formiert.

In der Thomasnacht geht es für Quercher nur noch ums nackte Überleben …

Verfügbar seit 15.08.2013


Quercher und der Volkszorn

Schon am ersten Arbeitstag des wieder genesenen LKA-Beamten Max Quercher zieht das Grauen ins Tegernseer Tal: Vier Kinder werden bei einem Ausflug entführt, die Erzieherin brutal getötet. Zu den Entführten gehört auch der Sohn des berühmten Verlegers Felix Welde – eine Geschichte mit politischem Sprengstoff und immensem Nachhall in den Medien.

Unter der Leitung von Querchers Exfreundin Julia Dahmer läuft eine gigantische Suchaktion an. Mit Erfolg, denn bald kann der aufgeregten Öffentlichkeit der vermeintliche Täter präsentiert werden. Aber der wahre Entführer beginnt ein sadistisches Spiel: Er lässt zwei der Kinder frei – das eine ist durch permanente Sedierung taub geworden, das andere fast erblindet.

Quercher vermutet deshalb, dass ein aufstrebender Rechtspopulist die Hamelner Rattenfänger-Sage für seine Zwecke Realität hat werden lassen, doch keiner seiner Kollegen schenkt dieser spinnerten Idee Gehör. Quercher wird schnell klar, dass es nur einen Weg gibt, die beiden anderen Kinder zu retten: Er muss inoffiziell selbst ermitteln. Doch dazu benötigt er die Hilfe seiner Exfreundin und die ist alles andere als gut auf ihn zu sprechen ...

Verfügbar seit 10.06.2014


Quercher und der Totwald

Ferdinand Duschl, langjähriger Vermögensverwalter der Adelsfamilie von Valepp, ist weg. Dabei hat er als Einziger Zugang zu allen wichtigen Dokumenten der alteingesessenen Unternehmerdynastie und ausgerechnet jetzt wäre seine Anwesenheit dringend vonnöten.

Denn Regina, die älteste Tochter der von Valepps, will Teile des Waldbesitzes abstoßen, um einen drohenden Verkauf der Firma abzuwehren. Und ihre jüngere Schwester Cordelia fordert gar eine Neuaufteilung des Erbes, um mit ihrem Freund, einem albanischen Heiler, Stätten der Ruhe am Tegernsee aufbauen zu können.

Der LKA-Beamte Max Quercher wird angewiesen, sich diskret auf die Suche nach Duschl zu machen. Dabei wird ihm schnell klar, dass die Holzwirtschaft nicht nur ein lukratives Milliardengeschäft ist. Sondern dass die undurchsichtigen Strukturen des Familienimperiums weit in die höchsten Machtzentren der bayerischen Politik hineinreichen und einige sehr einflussreiche Kreise alles dafür tun würden, seine Ermittlungen ins Leere laufen zu lassen ...

Verfügbar seit 01.04.2015


Quercher und das Seelenrasen

Eine Schweineniere im Hundenapf, unerklärliche Asthmaattacken und manipulierte Autobremsen: Die Familie von Max Querchers alter Schulfreundin Nina Poschner, einer reichen Pharmaerbin, wird massiv bedroht.

Nina vermutet einen Schweizer Unternehmer hinter den Vorkommnissen, der unter allen Umständen die Arzneimittelfirma ihres Vaters übernehmen möchte. Quercher und seine Kollegen vom LKA hingegen glauben, dass die Ursache für die Übergriffe in Ninas politischem Engagement liegt: Sie will am See ein Internat für Migranten aufziehen und „Gottes Warteraum“, wie die Gegend von Spöttern bezeichnet wird, mit Flüchtlingen aus aller Welt verjüngen. Das wiederum stößt im konservativen Tegernseer Tal auf wenig Gegenliebe.

Doch als Quercher herausfindet, dass Nina vor Jahren in Afrika dubiose Testreihen für ein Mittel gegen Cholera zu verantworten hatte und dafür den Tod von Menschen billigend in Kauf nahm, beginnt er, an den edlen Motiven seiner Schulfreundin zu zweifeln. Allerdings steht auch seine eigene Glaubwürdigkeit auf dem Prüfstand, da er zunehmend an Wahnvorstellungen und Panikattacken leidet. Das bleibt seiner Umgebung nicht verborgen …

Verfügbar seit 12.04.2016